Ja, das Poker- und Casino Affiliate Geschäft ist hart. Der Wettbewerb ist mittlerweile extrem und die meisten versuchen ständig neue Methoden zu erfinden um sich durchzusetzen. Es wird auch immer mehr Geld auf diesen Markt geschwemmt, so dass viele Poker- und Casino Affiliate-Seiten viel Kapital zu investieren haben. Viele davon investieren in Links. Einige behaupten sogar man könne gar nicht mehr weit oben ranken in Google wenn man keine Links kaufen würde. Für sehr kompetetive Keywords wie „Poker“, „Online Poker“ oder „Poker Bonus“ ist das sicherlich korrekt, aber sicherlich nicht für andere Keywords.
Ein Linkkauf geht sehr einfach von statten: Der Linkkäufer kontaktiert eine Webseite auf der er gerne einen Link haben möchte, handelt einen Preis aus und bekommt dann den gewünschten Link. Meist auf eine begrenzte Laufzeit von 6 Monaten oder einem Jahr.
Das hört sich doch recht vernünftig an oder? Anhören vielleicht, aber diese Methode ist leider nicht vernünftig. Zum einen macht man sich Google zu seinem Feind, obwohl es eigentlich sein Verbündeter sein sollte. Das gesamte Google-System fundiert auf Links. Google ist der Meinung: Wenn eine Webseite auf eine andere verlinkt, ist die Webseite auf die verlinkt wird relevant und sollte entsprechend weit oben gelistet werden. Wenn man nun aber im großen Stil Links einkauft, manipuliert man dieses System. Denn der Webmaster verlinkt nicht auf die Seite weil er sie toll findet, sondern weil er dafür bezahlt wurde!
Aus diesem Grund ist Linkkauf eine „Black Hat SEO Taktik“ und ist meist nicht von langfristigem Erfolg gekrönt. Denn im Grunde reicht es einen Linkkäufer anzuschwärzen und Google überlegt sich diese Webseite zu bestrafen. Die ganze Investition in Links wäre also für die Katz.
Google bestraft allerdings auch Linkverkäufer. Meist indem Google den Page Rank herunterstuft und damit den Linkwert drastisch verringert und neue Käufer ausbleiben. Doch auch als Linkkäufer hat man hier meist keine gute Investition gemacht. Denn den Link, den man für ein Jahr erworben hat, ist dann sogut wie nichts mehr Wert!
Natürlich wird der Wettbewerb immer härter. Doch es ist keine gute Lösung auf solche illegalen Methoden zurück zu greifen, weil das Risiko einfach zu hoch ist viel Geld in Links zu investieren und dann abgestraft zu werden. Zwar hat Google große Probleme gegen Linkkäufer und -Verkäufer vorzugehen, weil es schwierig ist gekaufte Links von natürlichen zu unterscheiden. Aber das rechtfertigt noch nicht sich auf einen solchen Linkhandel einzulassen. Die bessere Methode ist ein Linktausch. Denn dieser ist laut Google Richtlinien nicht illegal, zumindest nicht solange er exorbitant ausgeführt wird. Diese Ausführung ist aber bei menschlichen Tauschs nicht zu bewältigen. Hierfür müsste man schon ein System aufbauen.
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