Das ultimative Pokerlexikon

TrickyPlay bietet ein umfassendes und gründliches Lexikon von Poker-Ausdrücken im Internet. Hier findest du Erklärungen zu jedem Wort oder Konzept, dem du in der Pokerwelt begegnen kannst.

Unten aufgelistet findest du alle Phrasen und Ausdrücke, die dir helfen, das Spiel besser zu verstehen.

Dieses Lexikon wird immer auf dem neuesten Stand gehalten.


Wir wünschen viel Erfolg mit unserem Poker-Lexikon:

A

AA: Zwei Asse. Das höchste Paar und die beste Starthand bei Texas Hold'em.
A-Game: Entweder sein eigenes persönlich bestes Spiel, in dem alles klappt, oder das Spiel mit den höchsten Gewinnen.
ABC-Spieler: Ein leicht zu durchschauender Spieler, der nie seine Strategie ändert – ein perfekter Gegner.
Ace: Das Ass – die höchste und manchmal die niedrigste Karte.
Ace High: Eine Pokerhand bei der das Ass die höchste Karte ist und die gleichzeitig kein Paar oder besser ist. Genauso kann die Hand auch mit jeder anderen höchsten Karte beschrieben werden, z.B. „Queen High“, bei der die Dame, die höchste Karte ist.
Aces and Spaces: Eine 5-Karten-Kombination mit zwei Assen und drei anderen wertlosen Karten.
Aces Full: Ein Full House mit drei Assen und einem anderen Paar.
Aces Over: 2 Paare, eines davon sind Asse. „Aces Over Fives“ bedeutet AA55
Aces Up: 2 Paare, eines davon sind Asse. Das zweite Paar wird nicht definiert.
Act/Acting: Schauspielen und etwas Falsches über seine Hand erzählen.
Action: Entweder Check, Bet, Call und Raise oder ein Spiel, in dem viel gesetzt und erhöht wird.
Action Player: Beschönigende Bezeichnung für einen weniger talentierten Spieler, der auch mit schlechten Karten call und raise sagt.
Add-on: Nachkaufen von Chips, bevor man alles verliert. In einigen Rebuy-Turnieren hat jeder Spieler einmalig die Chance einen Add-on zu tätigen.
Advertising: Seine Karten zeigen, damit Spieler falsche Schlüsse auf sein Spiel ziehen. Nach einem erfolgreichen Bluff die Karten zeigen, damit die Spieler denken, dass man öfter blufft. Nur um anschließend mit guten Karten Spieler zu einem Call zu bewegen, weil Sie einen Bluff ahnen. Umgekehrt genauso, d.h. gute Karten zeigen, um zu demonstrieren, dass man selten blufft. Nur um danach bessere Chance auf einen Bluff zu haben.
Aggressive: Agressive Spielweise bedeutet viel betten und raisen.
All Black: Flush in Kreuz und Pik. Wird auch „All Blue“ und „All Purple“ genannt.
All Red: Flush in Herz oder Karo. Wird auch „All Pink“ genannt.
All-In: Spieler setzt all seine Chips auf einmal.
All-In Over The Top: Wie All-In, nur dass vorher jemand bereits erhöht hat.
American Airlines: Ein Paar Asse. AA ist das Logo der Fluggesellschaft.
Ammo, Ammonition: Munition im Sinne von Chips.
Anna Kournikova: AK in den Pocket Cards. Sieht gut aus, gewinnt aber selten.
Ante: Früher als Bet der 1. Runde bekannt, jetzt eine Art erzwungener Einsatz.
Ante Off: Der erzwungene Einsatz für Spieler die nicht anwesend sind, damit das Spiel für die restlichen Spieler fair bleibt. Gilt für Ante und Blinds. Auch „Blind Off“ genannt.
Ante Up: Die Ante in den Pot legen.


B

Backdoor: Eine Hand, die erst mit den letzten beiden Karten erreicht wird. Oft ein Flush oder Straight. Hat auch die Bedeutung, dass ein Spieler mit einer anderen Hand gewinnt, als er geplant hatte, z.B. wenn Turn, River und eine seiner Karten einen Drilling bilden. Präzisiere Ausdrücke: „Backdoor Flush“ und „Backdoor Straight“
Bad Beat: Eine sehr gute Hand, die gegen eine ursprünglich viel schlechtere Hand verliert, ob wohl sie ein massiver Favorit vor oder nach dem Flop ist. Siehe auch Suck Out.
Bad Beat Jackpot: Ein Jackpot, der an Spieler ausgezahlt wird, die mit einer extrem starken Hand gegen eine noch bessere verlieren, z.B. Vierling gegen Straight Flush.
Bankroll: Die Geldmenge, die der Spieler besitzt. Meist aktueller Stand in Bezug auf die gesamte Karriere.
Battle Of The Blinds: Wenn alle Spieler folden und nur noch die Spieler auf auf den Blind-Positionen spielen.
Belly Buster: Wenn die einzige mögliche Karte, die zu einem Straight fehlt, erscheint. Siehe Inside Straight Draw. Auch „Gutshot“ genannt.
Bet: Der Einsatz, der gesetzt wird.
Betting Round: Eine sogenannte Setzrunde besteht aus Checks, Bets, Raises, Reraises, Calls und Folds. Die erste Setzrunde, geschieht in Texas Hold'em und Omaha vor dem Flop, nachdem die Karten verteilt wurden. Eine Betting Round ist zu Ende, wenn all Spieler die gleiche Menge an Chips im Pot haben oder alle bis auf einen Spieler gefoldet haben. Siehe auch Check, Bet, Call, Raise, Reraise oder Fold.
Bicycle: Die kleinste Straight: A2345
Big Bet: In einem Limit Hold'em Game, bei dem die letzten beiden Setzrunden ein höheres Limit haben, werden diese Limits als Big Bet bezeichnet.
Big Bet Game: Eine Pot Limit oder No Limit Partie.
Big Blind: Einsatz in Höhe des unteren Limits, als Pflicht für den Spieler auf der 2. Position  nach dem Geber. Siehe auch Blind und Small Blind.
Big Pair: Ein Paar, dessen Karten mindestens Zehner sind.
Big Slick: AK als Hole Cards
Bitches: Ein Paar Damen
Blank: Meist eine Community Card mit keinem offensichtlichen Wert. Auch „Brick“ oder „Rag“ genannt.
Blind: Ein festgelegter Einsatz, der von zwei Spielern, die direkt links vom Dealer sitzen, vor dem Spiel gesetzt werden muss. Siehe Small- und Big Blind.
Blind Off: Siehe Ante Off.
Bluff: Mit einer unterlegeneren Hand zu setzen, in der Hoffnung, dass der Gegner seine Karten wegwirft und Fold sagt.
Bluff Catcher: Hand mit der man gegen einen Bluff gewinnt.
Board Cards: Auch Community Cards genannt. Die Karten die offen ausgelegt werden.
Boat: Full House. Auch „Full Boat“.
Bottom Pair: Wenn der Spieler die niedrigste Flopkarte benutzt, um ein Paar mit einer von seinen eigenen Karten zu machen.
Bottom Two (Pair): Wenn die eigenen Karten mit den zwei niedrigsten Karten in den Community Cards jeweils ein Paar bilden.
Bounty: In einigen Turnieren werden sogenannte Bounties oder auch Kopfgelder ausgesetzt. Spieler, die eine solche Bounty gewinnen erhalten Bonuspreise, meist wenn sie einen bestimmten Gegner ausschalten. Dies findet meistens dann statt, wenn Profispieler in Turnieren spielen. Auf diese Pros ist dann ein Kopfgeld ausgesetzt, in Form von Sachpreisen oder Geld.
Bring In: Das gezwungene Setzen am Anfang der ersten Runde beginnen bei Spielen wie Razz oder Stud.
Broadway: Höchste Straight: AKQJT
Bubbled: Wenn ein Spieler aus einem Turnier genau einen Platz vorher ausscheidet, bevor er etwas gewinnen würde. Ein Spieler der in der Bubble ausscheidet, wird oft „BubbleBoy“ genannt.
Bullets: Ein Paar Asse.
Bully: Ein Spieler, der jede Chance zum Bluffen nutzt.
Bust: Oder auch „Bust Out“ bedeutet, dass ein Spieler alle seine Chips verloren hat.
Button: Ein Hilfsmittel, das die letzte Position angibt (den Dealer) und ebenfalls die Blinds anzeigt.
Buy-In: Der minimale Betrag, der gebracht werden muss, um an einem Spiel oder einem Turnier teilzunehmen; ist verschieden und vom Limit abhängig.
Buy The Pot: Versuch eine meist hohe Bet zu platzieren, wenn kein anderer Spieler setzt, um damit den Pot zu stehlen.

C

Call: Die bisherigen Einsätze mitgehen.
Calling Station: Ein schwacher Spieler, der selten erhöht und zu oft callt.
Cap: Anzahl der maximalen Erhöhungen für eine Einsatzrunde.
Case Chips: Die letzten Chips eines Spielers.
Case Card: Letztmögliche Karte, die man im Kartenstapel braucht. Letztes Out.
Cash Game:  Dies ist im Gegensatz zum Turnier ein Spiel um Bargeld. Jeder Spieler kauft sich für einen beliebigen Betrag Chips ein und dann wird um Geld gespielt. Man kann beim Cash Game zu jeder Zeit einsteigen oder aufhören.
Catch: Fehlende Karte, die kommt, um z.B. einen Flush oder Straight zu komplettieren.
Catch Up: Fehlende Karte die einen Flush oder Straight komplettiert.
Center Pot: Der Hauptpot, wenn ein oder mehr Spieler All-In gehen.
Chat: TrickyPlay hat eine Chatfunktion, in der Informationen über die Hand dargestellt werden, in der aber auch Spieler Texte schreiben können.
Check: Nicht setzen bzw. „schieben“. Nur möglich wenn keine Bet vorangegangen ist.
Check-Raise: Eine taktische Variante, man sagt vorerst check in der Erwartung, dass ein Spieler einen Einsatz macht und man dann selbst einen Raise bringen kann.
Chip: Münze mit unterschiedlichen Geldeinheiten, die zum setzen benutzt wird.
Chip Dumping: Eine Form des Teamworks, die häufig in Turnieren vorkommt. Zu Beginn gehen mehrere Spieler All-In. Der Gewinner erhält alle Chips und hat damit eine deutlich höhere Chance das Turnier zu gewinnen. Am Ende wird der Gewinn durch die Partner geteilt, die All-In gegangen sind.
Chop: Einen Pot teilen.
Client: Kurzform für „Poker Client“, einer Software, die man herunterlädt und über die man auf seinem Computer Poker spielt.
Cold Call: Call von mehreren Bets und Raises auf einmal.
Collusion: Eine Form von Betrug an dem mehrere Spieler beteiligt sind.
Community Cards: Auch „Family Cards“ genannt, sind Karten die in der Mitte des Tisches offen aufgelegt werden und für alle Spieler Gültigkeit haben.
Connectors: Zwei oder mehr Karten mit aufeinanderfolgenden Werten, z.B. 89.
Counterfeit: Meistens gebraucht in Zusammenhang mit Community Cards. Eine Karte die erscheint und die eigene Hand nicht verbessert, oft aber den Gegner stärkt, weil Sie ein zweites Mal in den Community Cards erscheint.
Cowboy: König
Crack: Wenn bessere Pocket Cards besiegt wurden.
Crying Call: Ein Call in der letzten Runde, obwohl man davon ausgeht verloren zu haben, aber hofft einen Bluff des Gegners zu erwischen.
Cutoff: Der Platz rechts neben dem Dealer. Selten auch „Pone“ genannt.

D

Dark: Eine Aktion ankündigen, bevor man eine oder mehrere neue Karten oder Informationen bekommt, z.B. Check in the dark oder Bet in the dark.
Dead Man's Hand: A8 als Pocket Cards. „Wild Bill“ Hickok hatte zwei Paare, Asse und Achten als er von Jack McCall am 2. August 1876 von hinten erschossen wurde
Dealer: Im Casino: Ein Mitarbeiter, der die Karten, den Pot verteilt und das Spiel überwacht. Sonst einfach der Geber.
Deuces: Ein Paar Zweien.
Deuce To Seven: Schlechteste Pokerhand:  23457 in unterschiedlichen Farben.
Diamonds: Spielfarbe Karo
Disconnect Protection: Eine Software, das die Spieler beschützt in dem Falle, wenn ihre Internetverbindung während des Spiels abstürzt.
Dominated Hand: Eine Hand,, die von einer anderen dominiert wird. Meist eine sehr ähnliche Hand. So wird z.B. AQ von AK dominiert.
Down Card: Auch „Hole Card“ oder „Pocket Card“ genannt. Eine verdeckte Karte, die nur der Spieler sieht.
Doyle Brunson: Kartenkombination 10-2. Doyle Brunson hat damit die Weltmeisterschaften 1976 und 1977 gewonnen.
Draw Lowball: Eine Pokervariante, wo jedem Spieler fünf Karten verteilt werden mit der Wahl, eine oder mehrere von ihnen abzuwerfen und mit den neuen Karten zu ersetzen. Die niedrigere Hand gewinnt.
Draw Poker: Eine Pokervariante mit fünf geschlossenen Karten wobei jeder Spieler die Möglichkeit hat bis zu vier Karten auf einmal zu tauschen.
Drawing Dead: Eine Hand, die bereits verloren hat.
Ducks: Ein Paar Zweien.

E

Early Position: Die Position in der Runde, auf der ein Spieler zuerst agieren muss.
Equity: Der mathematische Erwartungswert eines Pots. Wird berechnet indem die Wahrscheinlichkeit für den Gewinn der Hand mit der Potgröße multipliziert wird.
Expected Value: Erwartungswert, mit dem berechnet wird, welcher Spielzug am besten ist. Verhältnis von Gewinnchance zu Gewinn wird berechnet. Wenn dieses Ergebnis positiv ist, wird ein Einsatz gebracht. Mit Verwendung dieser Berechnung ist es unerheblich, ob die aktuelle Hand gewinnt. Es ist lediglich von Bedeutung, dass diese Hand langfristig mehr Geld gewinnt als verliert.

 

F

Fifth Street: Auch „River“ genannt. Die fünfte Community Karte, die offen auf den Tisch gelegt wird.
Five-Card Draw: Die Pokervariante, bei der die Spieler fünf verdeckte Karten bekommen. Die Spieler haben einen Zug, um die Karten auszutauschen und die beste höchste Hand gewinnt den Pot.
Flat call: Call anstatt einem erwarteten Raise.
Flop: Die ersten drei Community Cards, die offen sind und gleichzeitig gegeben werden. Flop bezeichnet die zweite Einsatzrunde.
Flop Games: Pokerspiele wie Texas Hold 'em und Omaha, die mit den Community Karten gespielt werden. Diese Karten werden in der Mitte des Tisches offen aufgelegt.
Flush: Fünf Karten der gleichen Farbe - Pik, Herz, Karo oder Kreuz.
Flush Draw: Wenn man bereits vier Karten einer Farbe hat und noch die Möglichkeit hat, eine fünfte derselben Farbe zu erhalten.
Fold: Aus dem Spiel aussteigen, auch „Pass“ genannt.
Four Of A Kind: Vierling. Auch „Poker“ oder „Quads“ genannt. Vier Karten der gleichen Wertigkeit.
Fourth Street: Auch „Turn“ genannt. In Flop Spielen ist das die vierte verteilte Community Karte und bezeichnet die dritte Einsatzrunde. In Stud Spielen ist das die vierte für jeden Spieler verteilte Karte und bezeichnet die zweite Einsatzrunde.
Free Card: Der Spieler erhält eine Karte ohne dafür einen Einsatz geleistet zu haben. Das kann sein, wenn der Spieler der Big Blind ist und niemand erhöht hat oder wenn niemand einen Einsatz vor ihm gemacht hat.
Full House: Auch „(Full) Boat“ genannt. Kombination von einem beliebigen Drilling und einem beliebigen Paar.

 

G

Grinding: Ein Spielstil mit einem minimalen Risiko und maßvollen Gewinnen während einer langen Zeitperiode.
Gut Shot: Bauchschuss. Wenn es für eine Straße nur eine Möglichkeit gibt, diese zu erreichen, z.B. AQJT – hier hilft nur ein König.


H

Hand: Die fünf besten Karten eines Spielers, die zur Bewertung verwendet werden.
Heads-Up: Wenn nur (noch) zwei Spieler gegeneinander spielen.
Hearts: Herz - eine der vier Farben von den Spielkarten.
High-Card: Eine Situation während der Flopturniere, wenn man den ersten Dealer wählen muss. Man verteilt jedem Spieler eine einzelne Karte und der, dessen Karte den höchsten Wert hat, wird als theoretischer Dealer anerkannt.
High-Low: Pokervariante, bei der die beste und die schlechteste Hand sich immer den Pot teilen.
Hold'em: Auch „Texas Hold'em“ genannt. Pokervariante, bei der jeder Spieler zwei verdeckte Karten erhält und fünf „Community Cards“.
Hole Cards: Verdeckte Karten, die nur der Spieler sieht.


I

Image: Die Meinung der anderen Spieler über jemanden.
Inside Straight: Ein erfolgreicher Straight, bei dem die einzig mögliche Karte erschienen ist. Ergebnis eines „Gutshots“.


J

Jacks-or-Better: Eine Pokervariante, wo der Spieler mindestens ein Paar von Jacks haben muss, um den Pot zu gewinnen.


K

Kansas City Lowball: Eine Lowball Pokervariante, wo die schlechteste Pokerhand (23457 in unterschiedlichen Farben) die beste Hand ist. Sie ist auch als „Deuce to Seven“ bekannt.
Kicker: Eine Karte die nicht direkt mit der Wertung der Hand zu tun hat. Sie wird genutzt, wenn beide Spieler die gleiche Wertung haben. Die zusätzliche Karte, die höher ist, gilt als Kicker. Wenn zwei Spieler z.B. beide das selbe Paar haben, entscheidet die nächste höhere Karte über den Gewinner. Spieler A hat QQA23. Spieler B hat QQ789. Spieler A gewinnt weil A höher ist als 9.
Kojak: KJ als Pocket Cards.


L

Ladies: Ein Paar Damen.
Late Position: Eine Position während der Einsatzrunde, wenn der Spieler als letzter im Vergleich zu den anderen Spielern wirken muss.
Laydown: Eine schwierige Entscheidung, eine gute Hand abzulegen, weil man beim Gegner eine noch bessere erwartet.
Limit Poker: Eine Variante mit fixierten minimalen und maximalen Einsatzintervallen und mit begrenzter Zahl der Erhöhungen.
Limp: Auch „Call“. Den bisherigen Einsatz bezahlen anstatt zu erhöhen.
Limper: Spieler, die den Big Blind zahlen, um den Flop günstig zu sehen.
Live Blind: Auch nur „Live“. Ein Spieler, der – obwohl er bereits einen Einsatz gemacht hat – noch in der selben Runde erhöhen kann. Meistens der „Big Blind“.
Live Hand: Die Hand, die noch Chancen hat, den Pot zu gewinnen.
Long-handed: Runde mit mehr als sechs Spielern. Gegenteil: Short-handed.
Loose: Locker. Ein Spieler, der viele (oft zu viele) Hände spielt, mit oft unterlegenen Karten. Gegensatz zu „Tight“.
Low Limit: Ein Spiel mit niedrigen Einsätzen


M

Main Pot: Pot, in den alle Spieler die gleiche Summe eingezahlt haben; kommt es zu einem All-in, werden die weiteren Einsätze in den Sidepot gegeben.
Maniac: Ein sehr aggressiver Spieler, der viele unterlegene Hände spielt.
Middle Pair: In Flop Spielen, wenn der Spieler ein Paar mit seinen geschlossenen Karten und mit der Mittelkarte auf dem Flop macht. Beispiel: Der Flop ist AQ6 und der Spieler hat QT in der Hand. Damit hat er ein Paar Damen mit der mittleren Karte des Flops gemacht.
Middle Position: Position irgendwo zwischen der früheren und der späteren Position während der Einsatzrunde (der fünfte, sechste und siebente Sitzplatz links vom Button).
Minimum Buy-In: Der kleinste Betrag, mit dem man sich an einem Spiel beteiligen oder sich an einen Tisch setzen kann.
Muck: Auch Fold. Aus dem Spiel aussteigen und die Karten dem Dealer geben.


N

Natural: Eine Hand ohne „Wild Cards“, also ohne Joker.
No-Limit: Eine Pokervariante, bei der ein Spieler alle seine vorhandenen Chips auf einmal setzen kann.
Nuts: Die bestmögliche Hand.

 

O

Odds: Die Wahrscheinlichkeiten eine bestimmte Hand zu erreichen. Im Spiel meist „Pot Odds“, mit deren Hilfe man ausrechnet, ob es sich langfristig lohnt, einen Einsatz mitzugehen.
Offsuit: Karten mit den unterschiedlichen Farben.
Omaha: Eine Pokervariante, ähnlich Hold'em, bei der jeder Spieler vier Pocket Cards erhält und für eine gültige Hand zwei davon und drei Karten von den Community Cards verwenden muss.
On The Button: Auch Dealer's Position. Der letzte Spieler, der während der Setzrunde einwirkt und in Besitz des „Dealer Buttons“ ist.
On Tilt: Ein geistes wütiger Zustand eines Spielers, meist nach einem Verlust eines großen Pots.
Open-Ended Straight: Auch „Open End“. Vier aufeinander folgende Karten, bei denen auf beiden Seite eine Straße möglich ist, z.B. 6789.
Open Seat: Ein freier Platz an einem Pokertisch.
Outdraw: Wenn ein Spieler, eine überlegene Hand schlägt, weil er die richtigen Karten bekommen hat.
Outs: Die Zahl an Karten im Kartenstapel, die die Hand verbessern. Grundlage zum Berechnen der Pot Odds.
Outside Straight: Vier aufeinanderfolgende Karte, die an beiden Enden, durch die richtige Karte einen Straight bilden, z.B. 6789. Eine 5 oder T schließt den Straight.
Overcall: Ein Call, nachdem mehrere Spieler bereits dasselbe gemacht haben.
Overcard: Eine Community Card, die höher ist, als das Pocket Pair eines Spielers.
Overpair: Wenn das Pocket Paar höher ist, als andere Paare, die kombiniert mit den Community Cards entstehen.
Over The Top: Reraise. Eine Erhöhung nach einer Erhöung.

 

P

Pair: Ein Paar, zwei Karten mit gleichem Wert.
Passen: Aus dem Spiel aussteigen, auch „Fold“ genannt.
Passive: Ein Spieler der selten erhöht. Gegenteil von agressiv.
Pat: Eine vorzeitig komplette Hand, z.B. ein Straight oder Flush. Bei Draw Poker: Wenn keine der ersten 5 Karten getauscht werden müssen. Bei Texas Hold'em: Kombination aus Flop und den Pocket Cards.
Pocket Pair: Die beiden Pocket Cards bilden ein Paar.
Pocket Rockets: Zwei Asse auf der Hand.
Poker Face: Ein Gesicht, das keine Emotionen zeigt. Oft außerhalb der Pokerwelt gebrauchter Ausdruck.
Position Bet: Ein Einsatz der eher von der Positionsstärke des Spieler abhängt, als von der Stärke seiner Karten.
Post: Den geforderten Einsatz der Blinds setzen.
Post-Oak Bluff: Kleine Erhöhung im Verhältnis zur Potgröße. Möglichkeit den Pot mit nur minimalem Risiko zu stehlen, denn die Aktion wirkt wie eine Falle.
Pot: Geld bzw. Chips in der Tischmitte, die die Spieler zu gewinnen versuchen.
Pot-Limit: Pokervariante, bei dem man maximal die Potsumme setzen kann.
Pot Odds: Pot im Verhältnis zum nötigen Einsatz.
Probe Bet: Wenn ein Spieler nach dem Flop setzt um heraus zu finden wo er in etwa steht und was seine Gegner halten.
Push: „All-In“ gehen.


Q

Quads: Auch „Four Of A Kind“ und „Quadruplets“. Vierling. Vier Karten mit gleichem Wert.
Quarter: Gewinn eines Viertel des Pots. Häufig in High-Low Split Spielen, wenn die höchste oder niedrigste Hand geteilt wird.
Quorum: Die Mindestsanzahl an Spielern, um eine Pokerrunde zu starten.

 

R

Rag: Meist eine Community Card mit keinem offensichtlichen Wert. Auch „Blank“ genannt.
Ragged: Flop mit ausschließlich niedrigen und offenbar wertlosen Karten.
Railbird: Ein Zuschauer oder ein Spieler der darauf wartet teilzunehmen.
Rainbow: Drei unterschiedliche Farbe der Karten. Ein Flop mit lauter verschiedenen Farben heißt „Rainbow Flop“.
Raise: Nach einer vorangegangenen Bet, den Einsatz erhöhen.
Rake: Bei Cash Games: Anteil für das Casino, der pro Pot gezahlt wird. Bei Turnieren: eine einmalige Gebühr. Meist rund 10 % des Antrittsgeldes.
Rakeback: Der Rakeanteil, den die Spieler zurück bekommen. Entweder von einem Dritten, oder auch von Casinos in Form von Freerolls für aktive Spieler.
Rank: Hand- oder Kartenwert.
Razz: Eine Variante von  Seven Card Stud, bei der die niedrigsten fünf Karten gewinnen.
Rebuy: Eine (vorher) bestimmte Anzahl von Chips, die der Spieler während einem Turnier nachkaufen kann, meist wenn er ausgeschieden ist.
Reraise: Eine Erhöhung nach einer Erhöhung.
Ring Game: Auch „live game“ oder „cash game“ genannt. Das Gegenteil von einem Turnier. Spieler können jederzeit einsteigen oder aufhöhren und selber entscheiden für wieviel Geld sie Chips einkaufen.
River: Die fünfte und letzte offen aufgedeckte Karte der Community Cards.
River Rat: Ein Spieler der unterlegene Karten hat und erst die River-Karte ihm zum Sieg verhilft.
Rock: Ein Spieler der nur die besten Hände spielt und nur setzt oder erhöht, wenn die Community Cards ihn noch stärker machen.
Rockets: Synonym für zwei Asse als Starthand.
Rounder: Auch „Grinder“ genannt. Spieler, der sehr erfolgreich bei verschiedensten Pokerrunden abschneidet und damit sein Leben finanziert.
Runner-Runner: Eine Hand, die nur mit zwei bestimmten aufeinander folgenden Karten (auf Turn und River) gemacht werden kann. Siehe auch Backdoor.
Rush: Eine Folge von Siegen hintereinander.


S

Sandbagging: Auch „Slowplay“. Eine sehr starke Hand passiv spielen, damit andere Spieler sich stark fühlen oder bluffen.
Satellite: Ein Turnier mit niedrigem Buy-in, das als Gewinn den Buy-in für ein teueres Turnier ausschüttet.
Semi-Bluff: Meist mit Flush- oder Straight-Draw setzen in der Hoffnung den Pot sofort zu gewinnen. Es ist nur ein halber Bluff, weil die Hand sich noch deutlich verbessern kann.
Set: Ein Drilling. Exakte Definition: Ein Paar auf der Hand haben und die dritte Karten in den Community Karten treffen. Siehe auch „Trips“.
Short-handed: Runde mit weniger als sieben Spielern. Gegenteil: Long-handed oder Full-Ring.
Showdown: Das Kartenaufdecken am Ende eines Spiels bei dem der Sieger ermittelt wird.
Side-Pot: Ergibt sich, wenn ein Spieler all-in geht und zwei oder mehr andere Spieler in der Hand mehr Chips haben als dieser haben und seinen Einsatz callen. Die Spieler mit mehr Chips spielen noch um einen Side-Pot.
Slow Play:. Auch „Sandbagging“. Ein sehr starke Hand passiv spielen, damit andere spielen sich stark fühlen oder bluffen.
Slow Rolling: Die eigene Gewinnerhand als letztes sehr spät aufdecken, um dem anderen Hoffnung zu machen, dessen Hand sei die beste. Eine der unbeliebtesten Gesten am Pokertisch.
Small Blind: Erster Spieler links vom Dealer (Position). Einsatz um die Limits festzulegen bei einem Spiel. Siehe Blinds.
Split Pot: Teilung des Pots, wenn zwei oder mehr Spieler die gleiche Hand haben. Falls sich der Pot nicht exakt teilen lässt, bekommt der Spieler den übrigen Bruchteil, der als erster an der Reihe war, also SB vor BB vor UTG ...
Spread: Abstand zwischen der Minimum- und Maximum-Bet des Tisches.
Stack: Stapel oder Menge von Chips, die ein Spieler vor sich liegen hat.
Stakes: Definition für die Menge mit der man sich beim Spiel einkauft und das Maximum,was man setzen kann. Low Stakes ist z.B. ein €1-€2 Limit Spiel. High Stakes ist z.B. ein €300-€600 No-Limit Spiel.
Stand Pat: Bei Draw Poker wenn man die ersten fünf Karten behält und nicht tauscht, entweder um zu bluffen oder weil man glaubt die beste Hand zu haben.
Steal: Bluff eines Spielers in letzter Position, wenn seine Gegner Schwäche gezeigt haben.
Steaming: Schlecht und wild spielen, weil man sich emotional nicht im Griff hat. Meist nach einem Bad Beat. Siehe auch Tilt.
Straddle: Blindeinsatz in Höhe des doppelten Big Blinds, den der Spieler links neben dem Big Blind machen kann ohne seine Karten anzuschauen. Der Straddle ist damit ein dritter Blind und doppelt so hoch wie der Big Blind.
Straight: Straße. Fünf Karten in einer Reihenfolge, wobei das Ass die höchste oder auch die niedrigste Karte sein kann, z.B. TJQKA oder A2345.
Straight Flush: Kombination aus Straße und Flush. Fünf Karten in einer Reihenfolge und derselben Farbe.
String Bet: Erst callen mit einer Bewegung, um danach mit einer zweiten Bewegung zu raisen. Verboten in Casinos, da es dem ausführenden Spieler ermöglicht seinen Gegner zu lesen, wie er auf einen Call reagiert hätte.
Stuck: Verlust oder der verlierende Spieler.
Stud: Pokervariante bei den Spieler maximal sieben Karten gegeben werden, drei davon verdeckt, vier aufgedeckt.
Suck Out: Mit einer deutlich unterlegenen Hand am Ende gewinnen, obwohl die Chancen minimal waren. Siehe auch Bad Beat.
Sucker Straight: Das untere Ende einer Straße, z.B. liegen im Flop QJT, wer jetzt 98 hat, hält die Sucker Straight, auch „Idiot End“ genannt. AK hätte die „Nut Straight“, die beste Straße.
Suited: Karten in der selben Farbe.
Suited Connectors: Karten mit der selben Farbe, deren Werte nebeneinader liegen, z.B. 98 in Karo.
Super Satellite: Ein Turnier, bei dem man sich für ein weiteres Satelliten Turnier qualifiziert.


T

Table Stakes: Ein Pokerspiel, bei dem man nicht mehr setzen kann, als man auf dem Tisch hat. In der Regel die meisten Spiele.
Tell: Ein Verhalten eines Spielers das Auskunft über seine Hand gibt.
Three Of A Kind: Drilling, siehe auch Set und Trips.
Tight: Konservative Spielweise, bei der man nur die besten Hände spielt oder weniger Hände spielt, als gewöhnlich.
Tilt: Der Zustand, wenn man schlecht und wild spielt, weil man sich emotional nicht im Griff hat. Meist nach einem Bad Beat. Siehe auch Steaming.
Trips: Ein Drilling. Exakte Definition: Eine Karte auf der Hand haben und zwei andere Karten in den Community Karten treffen. Siehe auch „Set“.
Turn: Die vierte Karte in den Community Cards die offen aufgedeckt wird, meist auch Fourth Street genannt.
Two Pair: Zwei Paare.

 

U

Underdog: Eine Hand, die unterlegene Siegchancen hat.
Underpair: Ein Pocketpaar mit niedrigerer Wertigkeit, als die niedrigste Karte auf dem Board.
Underplay: Eine kleine Bet plazieren, in der Hoffnung, dass andere Spieler mitgehen.
Under The Gun: UTG. Der erste Spieler, nach dem Big Blind. Auch erste Position genannt und die schlechteste Position im Spiel.
Upcard: Eine offen aufgedeckte Karte.


V

Value Bet: Eine Bet, die plaziert wird, in der Hoffnung, dass andere Spieler mitgehen. Ziel dieser Bet ist, den Wert des Pots zu erhöhen.
Varianz: Der Bereich, in dem die Bankroll des Spieler schwankt.
Visible Cards: Karten, die offen an die Spieler verteilt werden. Meist in Stud-Spielen.

 

W

Weak: Ein Spieler, der zu viele Hände foldet.
Weak Ace: Auch „Small Ace“ und „Soft Ace“. Ass mit einem schwachen Kicker, z.B. A3
Wedges: Markierte Karten, die von einem Falschspieler benutzt werden.
Wheel: Auch „Bicycle“. Straight, mit 5 als höchste Karte.
Wild Card: Eine Art Joker, der vor dem Spiel festgelegt wird. Diese Karte kann benutzt werden, um eine beliebige Karte darzustellen.
Wild Game: Ein Spiel, in dem „Wild Cards“ verwendet werden.
WSOP: World Series Of Poker.

 

Z

Zombie: Ein Pokerspieler mit einem perfekten Pokerface.

TOP 10 Gewinner

1. 2HumpdCamel€27,841
2. vsetice1€8,255
3. dypwhuer11€8,221
4. diesirae71€7,846
5. inapprname€7,147
6. oldschool2€6,315
7. Le_Voss€5,064
8. BB-HENNA69€4,373
9. boves€4,356
10. Arnaud1999€4,102
 
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