Beim Cash Game oder auch Ring Game geht es direkt um Geld. Du kaufst dir für einen bestimmten Betrag Chips, die jeweils einen bestimmten Geldwert haben. Setzt du also einen Chip auf dem € 1 steht, setzt du einen echten Dollar. Wenn du den Chip verlierst, verlierst du auch den Dollar. Nach dem Spiel kannst du die Chips wieder gegen bares Geld eintauschen.
Wenn du dich an einen bereits laufenden Cash Game Tisch setzt, solltest du warten bis der Big Blind deine Position erreicht, um einsteigen zu können. Wenn du allerdings nicht lange warten willst, kannst du dich auch sofort einkaufen, indem du den Big Blind bezahlst. Das geht von jeder Position aus, außer vom Button und vom Small Blind. So kannst du sofort mitspielen und kriegst vom Dealer Karten ausgeteilt.
Der große Unterschied zwischen Cash Game und Turnier ist, dass du das Cash Game jederzeit verlassen kannst. Du darfst deine Chips zusammenpacken und den Tisch verlassen wann immer du willst. Es gibt dazu keine Regeln. Wenn du nicht weiter spielen möchtest, nimm deine Chips und geh!
Beim Online Poker ist das etwas anders: Zwar darfst du auch hier aufstehen und gehen, wann immer du willst, aber wenn du dich innerhalb einer bestimmten Zeit an den gleichen oder einen ähnlichen Tisch setzen willst, dann musst du den Betrag an den Tisch bringen, den du vorher mitgenommen hast. Durch diese Regel wird verhindert, dass Spieler immer dann, wenn sie Geld gewonnen haben den Tisch verlassen, das gewonnene Geld ihrem Account gutschreiben und sich wieder mit dem Maximum-Buy-In an den Tisch setzen. Dadurch könnten sie das gewonnene Geld nicht mehr verlieren. Jeder Spieler soll aber die Chance haben, sein Geld zurückgewinnen zu können. Durch diese Regel wird so ein Verhalten unterbunden – darüber hinaus gilt es aber auch als schlechtes Benehmen, wenn man einen Tisch sofort verlässt, nachdem man einen großen Pot zum Beispiel durch ein All-In gewonnen hat.
Ebenfalls geregelt ist, mit wie viel Geld du dich an einen Cash Game Tisch setzen kannst. Das hängt nämlich immer vom Limit ab. Das ist so, weil du beim No-Limit mit vielen Chips einen großen Vorteil gegenüber deinen Gegnern hast. Daher gibt es einen so genannten Maximum-Buy-In, mit dem du dich an einen Tisch setzen kannst.

Hier sind die Regeln für die verschiedenen Limits:
Beim
No-Limit hat der Spieler mit einem großen Chipstapel einen sehr großen Vorteil. Wenn du mit deutlich mehr Chips als alle anderen ins Rennen gehst, kannst du deine Gegenspieler mit großen Einsätzen und Bluffs ständig unter Druck setzen. Daher gibt es eine Begrenzung beim Buy-In, also dem Betrag für den du dich einkaufen kannst. Der Maximum-Buy-In beträgt 100 Big Blinds. Bei einem Cash Game mit einem Big Blind von € 0.50 kannst du dich also für maximal € 50 einkaufen. Der Minimum-Buy-In beträgt 20 Big Blinds. Wenn du Geld verlierst, kannst du deine Chips am Tisch zwar immer wieder aufstocken, aber nie mehr als 100 Big Blinds.
Beim
Pot-Limit ist der Vorteil zwar nicht mehr ganz so groß, aber immer noch vorhanden. Daher gibt es auch hier eine Begrenzung, einen Maximum-Buy-In. Diese ist wie beim No-Limit 100 Big Blinds. Auch das Minimum entspricht mit 20 Big Blinds der No-Limit Regelung.
Beim Fixed Limit ist die Höhe des maximalen Buy-Ins weniger wichtig, weil das Setzen und Erhöhen auf bestimmte Beträge begrenzt ist. Du hast mit mehr Chips keinen Vorteil, da du sowieso nicht mehr setzen kannst als durch das jeweilige Limit festgelegt ist. Aus diesem Grund gibt es beim Fixed Limit auch keinen maximalen Buy-In, dafür aber ein Minimum an Geld, das du an den Tisch bringen musst. Dies beträgt auf TrickyPlay 10 Small Bets. Bei einem „€1/€2“ Fixed Limit Tisch ist die Small Bet €1 und der Minimum-Buy-In wäre demnach €10.
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